Jede Abhängigkeit ist Wartungsfläche.
Nicht WordPress ist das Problem. Das Problem ist, dass ein Update an einer Stelle Bausteine trifft, die damit fachlich nichts zu tun haben. Wählt ein Update und schaut, was mitbetroffen ist.
Gewachsener Aufbau 7 Bausteine
Schlank gebaut 2 Bausteine
Mitbetroffene Bausteine: 6
Update an PHP-Version — betroffen sind zusätzlich 6 Bausteine, die damit fachlich nichts zu tun haben.
WordPress ist nicht schlecht. Millionen funktionierender Seiten laufen damit. Der ehrliche Einwand ist ein anderer: Der Aufbau, der bei den meisten Betrieben entstanden ist, hat mehr bewegliche Teile, als irgendjemand pflegen wollte.
Das zeigt sich nie beim Aufbauen, sondern beim Aktualisieren. Eine neue PHP-Version ist ein Sicherheitsthema und nicht verhandelbar — aber sie berührt Theme, Page-Builder, Cache, SEO, Formular und Consent-Tool gleichzeitig. Sechs Dinge können kaputtgehen, weil eines aktualisiert werden musste.
Deshalb verschieben viele Betriebe Updates. Das ist rational und gefährlich zugleich: Jeder aufgeschobene Patch ist eine offene Tür, und je länger man wartet, desto größer wird der Sprung.
Ein schlanker Aufbau löst das nicht durch Magie, sondern durch weniger Teile. Formular, Pflege und SEO sind eingebaut statt zugekauft. Es gibt weniger, das zueinander passen muss — und damit weniger, das auseinanderfallen kann.
Was eine Website darüber hinaus leisten soll, hängt vom Ziel ab: Websites & Kundenportale.
Können wir Inhalte selbst pflegen?
Ja – einfach und ohne fragile Plugin-Ketten.
Ist das gut für Google?
Schnelle, saubere Seiten sind ideal für SEO.
Geht auch ein Portal?
Ja – ein Kundenbereich lässt sich ergänzen (Website Portal/OS).
Wann wurde Eure Website zuletzt vollständig aktualisiert?
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