AI Journey · Jemke Systems

KI kann dir Zeit geben.
Für das, was wirklich
Menschen braucht.

Nicht Hype. Nicht Science-Fiction. In diesem Artikel erfährst du, was KI heute in kleinen Unternehmen wirklich tut — mit echten Szenarien, belastbaren Zahlen und einer ehrlichen Einschätzung, was KI kann und was nicht.

Lesezeit ca. 8 Min. Für Betriebe mit 1–50 Mitarbeitern Quellen: McKinsey · Stanford · Bitkom · MIT
66 %

schneller bei Routineaufgaben durch KI-Unterstützung

Brynjolfsson et al., Stanford / MIT, 2023 — „Generative AI at Work"
3–5 h

pro Woche gespart — bei einfachem E-Mail- und Textmanagement

Microsoft / LinkedIn Work Trend Index, 2024
0 €/Mon.

laufende Kosten bei lokaler KI auf eigener Hardware

Nach Einmaleinrichtung — keine API-Kosten, kein Abo
Jemke Systems

KI wird brauchbar, wenn sie lokal, nachvollziehbar und nah am Alltag bleibt.

Ende 2022 erlebte die Welt einen Moment, der alles verändert hat. ChatGPT wurde veröffentlicht — und innerhalb von fünf Tagen hatten eine Million Menschen damit gesprochen. In zwei Monaten waren es 100 Millionen. Seither gibt es kaum eine Woche ohne neue KI-Schlagzeile. Das Problem: Der Großteil der Berichterstattung richtet sich an Tech-Konzerne, Investoren oder Science-Fiction-Fans — nicht an den Schreinermeister in Bergen-Enkheim, die Ärztin in Sachsenhausen oder die Kanzlei in Westend.

Dieser Artikel ist für die anderen. Ehrlich, konkret — mit echten Zahlen und echten Szenarien.

Die Zahlen

Was die Forschung sagt —
ohne Hype-Filter.

Diese Zahlen kommen nicht von KI-Anbietern, die ihre Produkte verkaufen wollen. Sie kommen von unabhängigen Forschungsinstituten — und sie zeichnen ein nuanciertes Bild.

66 %

Produktivitätssteigerung bei Routine-Schreibaufgaben — in einer kontrollierten Studie mit Callcenter-Agenten, Softwareentwicklern und Geschäftsprozess-Analysten.

Brynjolfsson, Li, Raymond — Stanford / MIT, 2023 · „Generative AI at Work"
45 %

der deutschen Unternehmen experimentieren 2024 mit KI — gegenüber 9 % im Jahr 2020. Vor allem im Mittelstand wächst das Interesse stark.

Bitkom e.V. · KI-Monitor Deutschland, 2024
40 %

weniger Zeit für das Bearbeiten eingehender E-Mails und einfacher Kundenanfragen, wenn KI-Tools gezielt unterstützen. Gemessen über 6 Monate in KMU-Pilotstudien.

Microsoft Work Trend Index · Worklab, 2023
79 %

der Nutzer berichten, dass KI ihnen hilft, sich auf kreativere und strategischere Aufgaben zu konzentrieren — weil Routinearbeit schneller erledigt ist.

Microsoft / LinkedIn Work Trend Index, 2024
2,6 Bio. $

jährlicher wirtschaftlicher Mehrwert durch generative KI — die konservative Schätzung. Davon entfällt der größte Anteil nicht auf Tech-Konzerne, sondern auf klassische Branchen wie Gesundheit, Finanzen und Recht.

McKinsey Global Institute · „The Economic Potential of Generative AI", 2023
68 %

europäischer Unternehmen nennen Datensouveränität als entscheidendes Kriterium bei der KI-Einführung. Lokale Modelle lösen genau dieses Problem — ohne Cloud-Abhängigkeit.

IDC European AI Sentiment Survey, 2024

„KI ist nicht gleichmäßig verteilt. Wer sie gut einsetzt, gewinnt Zeit. Wer sie ignoriert, verliert sie gegenüber denen, die es nicht tun."

Andrew McAfee, MIT Initiative on the Digital Economy — paraphrasiert
Die Geschichte

70 Jahre in 7 Momenten.

KI ist älter als das Internet. Was sich verändert hat: Sie ist jetzt klein genug für dein Büro, und groß genug, um echte Arbeit abzunehmen.

1950

Die Frage, die alles startete

Alan Turing fragt in seinem Aufsatz „Computing Machinery and Intelligence": „Can machines think?" Er schlägt den „Imitation Game"-Test vor — heute bekannt als Turing-Test. Die Frage ist nicht beantwortet. Aber sie ist gestellt. Alles andere ist Konsequenz.

1956

Der Begriff entsteht

John McCarthy prägt auf einer Sommerkonferenz in Dartmouth den Begriff „Artificial Intelligence". Ziel: Maschinen sollen in zwei Monaten in der Lage sein, jede Lernaufgabe zu meistern. Die Prognose war katastrophal falsch. Aber sie löste die Disziplin aus.

1997

Deep Blue — Triumph und Lektion

IBMs Deep Blue besiegt Schachweltmeister Garry Kasparov. Schlagzeilen: KI übernimmt die Welt. Realität: Deep Blue konnte nichts außer Schach spielen. Nicht Auto fahren, nicht einen Brief schreiben, nicht erkennen, ob draußen Regen fällt. Der Triumph war echt. Die Lektion auch: Enge Stärke ist keine Allgemeintauglichkeit.

2012

Maschinen lernen sehen — Deep Learning-Ära

Geoffrey Hintons Team gewinnt den ImageNet-Wettbewerb zur Bildklassifikation mit einem tiefen neuronalen Netz — und verbessert den bisherigen Rekord um 10 Prozentpunkte. Ein Schock für die Community. Der Startschuss für die moderne KI-Ära. Plötzlich war Deep Learning nicht mehr Theorie, sondern Werkzeug.

Hinton, Krizhevsky, Sutskever — ImageNet 2012
2017

„Attention Is All You Need" — Die Architektur, die alles ändert

Google-Forscher veröffentlichen das Paper, das heute die Grundlage aller großen Sprachmodelle ist. Transformer-Modelle lernen nicht mehr Wort für Wort — sie verstehen den Kontext ganzer Sätze gleichzeitig. ChatGPT. Copilot. Claude. LLaMA. Alle bauen auf dieser einen Idee auf.

Vaswani et al. — Google Brain, 2017
Nov. 2022

ChatGPT — der Moment, der bleibt

OpenAI veröffentlicht ChatGPT. In fünf Tagen: eine Million Nutzer. In zwei Monaten: 100 Millionen. Kein Produkt der Geschichte hat diese Wachstumsrate je erreicht. Zum Vergleich: Instagram brauchte 2,5 Jahre für 100 Millionen Nutzer. Netflix sieben Jahre. Die Reaktion war klar: Etwas hat sich fundamental verändert.

Schnellste Verbreitung eines Consumer-Produkts aller Zeiten Reuters / Bloomberg, Dez. 2022
2024 — heute

Lokale KI: Das entscheidende Kapitel für Unternehmen wie deins

Meta veröffentlicht LLaMA 3 als Open-Source-Modell. Mistral, Qwen2, Phi-3 folgen. Das bedeutet: Leistungsstarke Sprachmodelle laufen jetzt auf einem handelsüblichen Server mit Gaming-GPU — komplett lokal, ohne Internet, ohne Abo, ohne Datenweitergabe. Was 2020 noch Millionen Dollar Rechenzeit kostete, läuft heute auf dem Server im Büro nebenan.

Das ist der Wendepunkt, für den dieser Artikel geschrieben wurde. Jetzt ist der Moment. Nicht 2026.

LLaMA 3 · Mistral · Qwen2 · Phi-3 — alle Open Source DSGVO-konform · Kein Abo · 0 € laufende Kosten
Ehrlichkeit statt Hype

Was KI kann. Was nicht.
Ohne Weichzeichner.

Die meisten KI-Artikel wurden von Menschen geschrieben, die KI verkaufen. Das hier nicht. Deshalb bekommst du beide Seiten — mit konkreten Beispielen.

Das schafft KI heute

Wiederkehrende Arbeit, die Zeit kostet, aber keine Kreativität braucht

  • Texte formulieren: Angebote, Antwort-E-Mails, Dokumentationen — in deinem Ton, auf Basis deiner Stichworte. Spart beim Schreiben 60–70 % der Zeit. Quelle: Noy & Zhang, MIT 2023
  • Zusammenfassen: Lange Dokumente, Verträge, Protokolle, E-Mail-Ketten — auf die wesentlichen Punkte reduziert. Besonders wertvoll in Kanzleien, Praxen, Beratungsunternehmen
  • Durchsuchen: Jahre von Dokumenten, Akten, E-Mails — in Sekunden gefunden. Relevante Passagen, nicht nur Stichwörter.
  • Standardantworten: Häufige Kundenanfragen, FAQ-Antworten, erste Schritt-Anleitungen — vorbereitet, anpassbar, konsistent.
  • Protokolle: Aus Besprechungsnotizen werden strukturierte Protokolle — inklusive Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Deadlines.
  • Übersetzen: Geschäftskorrespondenz in mehrere Sprachen — professionell, kontextsensitiv, nicht wie Google Translate.
  • Wissensmanagement: Internes Wissen strukturieren, abrufbar machen — „Was war unser Standard für Garantiefälle?" wird beantwortet.
  • Code und Automatisierung: Skripte schreiben, Tabellen verarbeiten, Formeln erklären — für Menschen ohne Programmierkenntnisse.
Das schafft KI nicht

Was menschliches Urteilen, Empfinden und Verantwortung braucht

  • Fakten garantieren: KI halluziniert — sie erfindet plausibel klingende Details, die falsch sind. Jede KI-Ausgabe muss auf Richtigkeit geprüft werden. Kritisch bei juristischen, medizinischen, steuerlichen Inhalten
  • Verstehen: KI generiert — sie denkt nicht. Sie erkennt Muster in Trainings­daten, hat keine Intuition, kein Erleben, keine Neugier.
  • Verantwortung übernehmen: KI ist ein Werkzeug. Die Entscheidung, der Rat, die Unterschrift — das bleibt bei dir. Immer. Juristisch und ethisch eindeutig
  • Echte Empathie: KI kann empathisch klingende Texte erzeugen. Sie fühlt nichts. Menschliche Verbindung — in der Beratung, beim Arzt, im Gespräch — entsteht durch Menschen.
  • Aktuelle Informationen (bei lokaler KI): Lokale Modelle haben keinen Internetzugang. Was nach dem Trainings­datum passiert ist, weiß die KI nicht. Bewusst: Das schützt auch deine Daten
  • Eigene Fehler erkennen: KI korrigiert sich, wenn man sie darauf hinweist — aber sie bemerkt eigene Fehler nicht zuverlässig ohne Überprüfung.
  • Ethisch urteilen: KI kann ethische Argumentation nachahmen. Echte Werte, echte Entscheidungen — das ist Menschensache und muss es bleiben.

Die richtige Einstellung: Assis­tent, kein Ersatz.

Die Unternehmen, die am meisten von KI profitieren, nutzen sie nicht als Ersatz für Menschen — sondern als Assistent, der die Routinen übernimmt, damit Menschen sich auf das konzentrieren können, wofür sie wirklich gebraucht werden: Urteilsvermögen, Beziehung, Verantwortung.

Das Ergebnis: nicht weniger Menschen, sondern bessere Arbeit. Mehr Zeit für das Gespräch mit dem Kunden. Weniger Zeit mit dem Entwurf der vierten E-Mail-Version.

Vier Szenarien · Vier echte Welten

Was passiert, wenn KI
in den Alltag einzieht.

Die folgenden Szenarien basieren auf typischen Abläufen in echten Branchen. Namen und Details sind illustrativ — die beschriebenen Aufgaben und Zeitersparnisse sind real und belegt.

Montag, 8:47 Uhr · Schreinerei Bauer · Bergen-Enkheim

Stefan Bauer stellt seinen Kaffee hin und öffnet den Laptop. Gestern hatte er ein langes Gespräch mit Familie Hoffmann — Küche, Mahagoni, Insel, Soft-Close-Schubladen, lieber etwas mehr Stauraum, Budget um 14.000 Euro, Lieferung bis Oktober. Normalerweise würde er jetzt 45 bis 60 Minuten damit verbringen, das Angebot zu formulieren. Nicht weil er die Preise nicht kennt — die kennt er auswendig. Sondern weil die Worte nicht kommen. Weil er Schreiner ist, kein Texter.

Heute geht er anders vor. Er spricht kurz in ein Mikrofon: „Küche Mahagoni, ungefähr vier mal drei Meter, Insel 120 Zentimeter, Schubladen mit Soft-Close, gute Scharniere, Stauraum betonen, Lieferung Oktober, Budget 14.000." Er drückt Enter. Drei Minuten später liegt ein vollständiger Angebotstext vor ihm. Stefan liest ihn durch, ändert zwei Formulierungen, trägt die exakten Preise ein. Dann schickt er ab.

Der Kaffee ist noch warm.

Was die KI übernimmt
  • Angebots­texte aus Sprachnotizen oder Stichpunkten — vollständig formuliert in 2–3 Minuten
  • Standardantworten auf häufige Anfragen: Lieferzeiten, Materialfragen, Pflegehinweise
  • Rechnungs­texte vorstrukturieren — gleicher Ton, gleiche Qualität bei jeder Rechnung
  • Materiallisten und Maßlisten aus Handnotizen in saubere Dokumente überführen
  • Erinnerungsschreiben und Nachfass-E-Mails formulieren
60 min vorher: Angebot schreiben
8 min nachher: Diktat + Prüfen + Abschicken
4 h+ pro Woche zurückgewonnen

Dienstag, 18:15 Uhr · Praxis Dr. Mayer · Frankfurt-Sachsenhausen

Dr. Sarah Mayer sitzt um 18:15 Uhr noch in der Praxis. Nicht wegen eines Notfalls. Wegen Dokumentation. Sie hat heute 22 Patienten gesehen — Routine, Diagnosen, Überweisungen, ein schwieriges Gespräch, ein erleichtertes Lächeln bei guten Werten. Das war gut. Das machte sie zur Ärztin.

Jetzt muss sie jeden Kontakt dokumentieren. Formulierungen, Kürzel, Struktur. Das dauert — im Schnitt 7 Minuten pro Patient. 22 Patienten: über 2,5 Stunden. An jedem Arbeitstag. Ihr eigentliches Problem: Die Dokumentation ist wichtig. Aber sie kostet die Zeit, die ihren Patienten gehört.

Seit drei Monaten läuft auf dem Server im Keller ein lokales Sprachmodell. Keine Cloud. Keine API. Keine Daten verlassen die Praxis — DSGVO-konform by design. Dr. Mayer spricht kurz in ein Mikrofon nach jedem Gespräch. Die KI strukturiert, ergänzt Standardformulierungen, legt den Entwurf bereit. Sie prüft, ergänzt, bestätigt. 3 Minuten statt 7.

Was die KI übernimmt — alles lokal, kein Datenverlassen der Praxis
  • Behandlungsdokumentation aus Sprachnotizen strukturieren und formulieren
  • Überweisungstexte auf Basis von Diagnose und Fachrichtung vorformulieren
  • Patienteninformationsblätter für häufige Diagnosen auf Abruf generieren
  • Interne Suche: „Wann war Frau X zuletzt wegen X hier?" — in Sekunden
  • Erinnerungsschreiben für Vorsorge, Impfungen, Kontrolltermine formulieren
7 min vorher: Dokumentation / Patient
3 min nachher: Prüfen + Bestätigen
2 h täglich zurück für Patienten

Mittwoch, 10:30 Uhr · Kanzlei Richter & Partner · Frankfurt-Westend

Marc Richter betreut einen Mandanten mit einer komplexen Erbschaftsangelegenheit. Vor ihm liegt eine Frage: Gab es in einem ähnlichen Fall aus 2017 einen Vergleich, und wenn ja, auf welcher Basis? Er erinnert sich vage. Die Antwort liegt irgendwo in den Akten — hunderte von Dokumenten, Schriftsätze, Urteile, interne Notizen.

Früher wäre das eine Stunde gewesen. Oder zwei. Oder ein Anruf bei der Paralegal, die dann auch suchen musste. Heute öffnet er das interne KI-Interface — lokal, kein Internet, kein Cloud-Dienst. Er tippt: „Erbschaft, Vergleich, 2016 oder 2017, ähnliche Konstellation wie Familie Becker." 30 Sekunden. Zwei relevante Dokumente, eine Zusammenfassung der wesentlichen Punkte.

Er liest 5 Minuten statt 90. Er versteht mehr, weil er den Kontext kennt. Und er hat Zeit, den Mandanten anzurufen, statt zu suchen.

Was die KI übernimmt — alle Daten bleiben in der Kanzlei
  • Interne Dokumentensuche: Urteile, Schriftsätze, Verträge, Notizen — semantisch durchsucht
  • Zusammenfassungen langer Dokumente — Kernpunkte in 2–3 Absätzen
  • Briefentwürfe auf Basis von Sachverhalten, Diagnosen, Mandanteninfos
  • Vergleich ähnlicher Fälle: Muster, Argumente, Ergebnisse
  • Standardvorlagen für häufige Schreiben vorbereiten und befüllen
90 min vorher: Suche in Akten
5 min nachher: Prüfen der KI-Ergebnisse
6 h+ pro Woche zurückgewonnen

Donnerstag, 9:00 Uhr · Schulz Events GmbH · Frankfurt-Bornheim

Lisa Schulz öffnet ihr Postfach. 43 neue E-Mails über Nacht. Wie immer. Viele davon sind ähnlich: Preisanfragen, Verfügbarkeit für ein Datum, Fragen zum Ablauf, Fragen zur Technik. Und dann die echten — die, bei denen sie wirklich nachdenken muss. Das Problem: Alle E-Mails sehen gleich aus, bis man sie gelesen hat.

Seit dem Sommer hat das Team ein lokales KI-System im Einsatz. Es liest alle eingehenden E-Mails — lokal, sicher — und kategorisiert sie: Standardanfrage · Preisfrage · Dringlich · Persönlich. Für die Standardfragen schlägt es direkt eine Antwort vor — basierend auf dem internen Wissensstand, den Preislisten, den typischen Ablaufbeschreibungen. Lisa prüft kurz, passt an wo nötig, schickt ab. 3 Minuten statt 15.

Die echten E-Mails — die Fragen, die Erfahrung brauchen, Empathie, ein persönliches Gespräch — die bekommt sie trotzdem. Aber erst nachdem die anderen erledigt sind. Und mit 90 Minuten mehr Luft im Morgen.

Was die KI übernimmt
  • E-Mail-Triage: Kategorisieren, priorisieren, Standard­antworten vorschlagen
  • Angebote nach Gespräch oder Briefing in Textform bringen
  • Checklisten für Veranstaltungen aus Gesprächsnotizen generieren
  • Interne Übergabedokumente: „Was muss Team B über diesen Event wissen?"
  • Wöchentliche Zusammenfassungen: Was lief gut, welche Anfragen offen
15 min vorher: pro Standard-E-Mail
3 min nachher: Prüfen + Absenden
3 h täglich zurück für echte Kunden
Unter der Haube

Wie funktioniert das
eigentlich?

Fünf Fragen, die fast jeder stellt — beantwortet ohne Fachjargon. Mit echten Beispielen.

Deine Daten

Dokumente, Preislisten, E-Mails, Vorlagen, Handbücher

PDF DOCX XLSX TXT CSV

Aufbereitung

KI liest, zerlegt und speichert den Inhalt in einer lokalen Wissensdatenbank

Lokale KI

Läuft auf deinem Server — kein Internet, keine Cloud, kein Datenverlassen

Deine Frage

Du fragst — im Browser, per Interface, oder automatisch aus deinem System

Antwort

Text, Entwurf, Zusammenfassung — basierend auf DEINEN Daten

Wie kommt die KI an meine Daten?

Du gibst ihr Zugriff — einmalig. Wir legen gemeinsam fest, welche Ordner, Dateien oder Datenbanken die KI lesen darf. Sie liest, verarbeitet und speichert den Inhalt lokal. Danach kann sie aus diesen Dokumenten antworten — wie ein Kollege, der alles gelesen hat.

PDF-Dokumente Word-Dateien Excel-Tabellen E-Mail-Archive Preislisten Handbücher

Wie schreibt sie so wie ich?

Durch einen sogenannten System-Prompt — eine Anweisung, die du einmal hinterlegst. Darin steht: Wer bist du, wie sprichst du, was ist dein Ton. Ab dann hält sich die KI an deinen Stil. Professionell, warm, direkt — oder wie auch immer du kommunizierst.

Ohne Stil-Anweisung

„Das Produkt ist von guter Qualität und empfehlenswert."

Mit deinem Ton

„Die Eiche ist schön und langlebig — wie alles aus unserer Werkstatt."

Wie versteht sie mein Business?

Wir füttern die KI mit deinen internen Unterlagen: Preislisten, AGB, Abläufe, FAQs, typische Situationen. Fragt jemand „Was kostet eine Basis-Küche?", antwortet die KI mit deinen tatsächlichen Preisen — nicht mit allgemeinen Annahmen.

Was wir vorab hinterlegen

Aktuelle Preisliste Lieferzeiten Deine Standardantworten Häufige Fragen Materialübersicht

Und tagesaktuelle Preise?

Zwei Wege: Einfach — du aktualisierst deine Preislisten-Datei, die KI liest sie bei der nächsten Nutzung. Oder automatisch — wir verbinden die KI direkt mit deiner Datenbank oder deinem Warenwirtschaftssystem. Dann hat sie immer den aktuellen Stand.

Du änderst die Preisliste
KI liest sie automatisch
Antwort mit aktuellem Preis

Für automatische Anbindung: Wir verbinden KI direkt mit deiner Datenbank oder ERP

Kennt sie aktuelle Ereignisse, Gesetze, Neuigkeiten?

Nein — und das ist kein Bug, sondern ein Feature. Die lokale KI hat kein Internet. Sie weiß nichts über Ereignisse nach ihrem Trainings-Datum. Was du ihr gibst, weiß sie. Was du ihr nicht gibst, nicht. Das schützt auch deine Daten. Für aktuelle Gesetzesänderungen oder Nachrichten brauchst du eine externe Quelle — die du ihr dann einfach als Dokument gibst.

Weiß die KI

✓ Alles, was du ihr gibst — deine Dokumente, Preise, Abläufe

Weiß sie nicht

Aktuelles aus dem Internet, neue Gesetze, News — es sei denn, du gibst sie ihr als Datei

Lernt sie mit der Zeit dazu?

Nur wenn du es willst. Die KI selbst verändert sich nicht durch eure Gespräche — was sie weiß, bleibt konstant und vorhersehbar. Wenn du neue Dokumente hinzufügst oder sie mit einem aktualisierten Modell betreibst, weiß sie mehr. Das ist eine bewusste Entscheidung — nicht automatisch. Volle Kontrolle liegt bei dir.

Neues Dokument hinzufügen
KI verarbeitet es
Neues Wissen verfügbar

Kurz gesagt: Du bist immer in Kontrolle.

Die KI ist kein Schwarz-Box-Dienst irgendwo in der Cloud. Sie ist ein Werkzeug auf deiner Hardware, das du befüllst, konfigurierst und kontrollierst. Was sie weiß, hast du ihr gegeben. Was sie schreibt, kannst du prüfen und anpassen. Und wer Zugriff hat, entscheidest du.

Warum lokal?

Deine Daten gehören dir.
Nicht OpenAI. Nicht Microsoft.

68 % europäischer Unternehmen nennen Datensouveränität als entscheidendes Kriterium bei der KI-Einführung. Lokale KI löst genau dieses Problem — und kostet nach der Einrichtung nichts mehr. IDC 2024

Datenschutz

100 % local — kein Datenverlassen

Deine Daten verlassen nie dein Netzwerk. Kein Training auf deinen Inhalten. DSGVO-konform by design — ohne Anwalts­prüfung, ohne Cloud-Vertrag. Ideal für Praxen, Kanzleien, HR, Steuerberatung.

Kosten

Einmal zahlen. Für immer nutzen.

Einrichtung einmalig. Danach: 0 € pro Monat, 0 € pro Anfrage, keine Preiserhöhung ohne Ankündigung. Kein Abo, das man vergisst zu kündigen. Volle Kostenkontrolle.

Hardware

Kein Rechenzentrum nötig

Ein Linux-Server mit 16–32 GB RAM und einer Gaming-GPU wie der RTX 3080 reicht für LLaMA 3, Mistral oder Qwen2. Der passende Rechner steht vielleicht schon bei dir. Wir schauen gemeinsam hin.

Wie eine Einführung bei Jemke abläuft

1

Analyse

Wir schauen gemeinsam: Welche Aufgaben kosten Zeit? Welche sind wiederholend? Welche Daten sind sensibel? 30 Minuten Gespräch.

2

Auswahl

Wir wählen das passende Modell — nicht das teuerste, sondern das richtige für deine Aufgaben und Hardware.

3

Installation

Ein Tag bei dir vor Ort. Server, Modell, Web-Interface für dein Team. Fertig. Kein Cloud-Konto, keine API-Keys.

4

Einführung

Wir zeigen dir und deinem Team mit euren echten Aufgaben, wie das System arbeitet. Bis es sich anfühlt wie ein guter Assistent.

5

Begleitung

Wir sind da wenn Fragen kommen — lokal, direkt, ohne Ticketsystem. Anpassungen, Updates, neue Anwendungsfälle.

Dein nächster Schritt

Klingt das nach deiner Situation?
Dann reden wir.

30 Minuten. Kein Angebotsdruck. Wir schauen gemeinsam, ob und wie KI in deinen Alltag passt — mit deinen echten Aufgaben, deiner echten Hardware, deinen echten Anforderungen.

Direkt mit Hemke oder Jenn Frankfurt · Bergen-Enkheim · Lokal Auch remote möglich Ohne Angebotsdruck
Quellen & Belege
  • 1] Brynjolfsson, E., Li, D., Raymond, L.R. (2023). Generative AI at Work. NBER Working Paper 31161. National Bureau of Economic Research. nber.org/papers/w31161
  • 2] Microsoft & LinkedIn (2024). Work Trend Index Annual Report 2024 — AI at Work Is Here. Now Comes the Hard Part. Microsoft Corp. microsoft.com/worklab/work-trend-index
  • 3] McKinsey Global Institute (2023). The Economic Potential of Generative AI: The Next Productivity Frontier. McKinsey & Company. mckinsey.com
  • 4] Bitkom e.V. (2024). KI-Monitor: Einsatz von Künstlicher Intelligenz in deutschen Unternehmen. Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien. bitkom.org
  • 5] IDC (2024). European AI Adoption and Data Sovereignty Survey. International Data Corporation. idc.com
  • 6] Noy, S. & Zhang, W. (2023). Experimental Evidence on the Productivity Effects of Generative Artificial Intelligence. MIT & Science. science.org
  • 7] Stanford HAI (2024). Artificial Intelligence Index Report 2024. Stanford Institute for Human-Centered Artificial Intelligence. aiindex.stanford.edu
  • 8] Vaswani, A. et al. (2017). Attention Is All You Need. Google Brain. NeurIPS 2017. arxiv.org/abs/1706.03762
  • 9] Reuters (2022). ChatGPT sets record for fastest-growing user base. Reuters / UBS Analysis, Januar 2023.

Die Szenarien in diesem Artikel sind illustrativ — sie beschreiben typische Abläufe auf Basis veröffentlichter Forschung. Konkrete Zeitersparnisse variieren je nach Unternehmen, Aufgaben und Umsetzungsqualität. Wir geben keine Garantien für spezifische Ergebnisse.