Kannst Du Dein System mitnehmen?
Nicht: Sind Eure Daten sicher. Sondern: Was passiert, wenn Ihr morgen gehen wollt? Wählt einen Anbieter und verlasst ihn.
Bequemster Einstieg. Dafür wandern Datenweg, Regeln und ein Teil der Kontrolle zum Anbieter.
Ausstiegstest · was wirklich mitreistPublic Cloud
Die meisten Betriebe denken beim Wechsel an Dateien. Die Dateien sind der einfachste Teil.
Lock-in ist selten eine Frage der Daten. Es ist eine Frage der Struktur, die um die Daten herum gewachsen ist — und die in keinem Export auftaucht.
Jeder große Anbieter lässt Euch die Dateien mitnehmen. Das ist gesetzlich geregelt und technisch trivial. Was kein Export mitbringt: welche Abteilung welchen Ordner sehen darf, welche Regel eine Rechnung automatisch ablegt, welches Projekt zu welchem Kanal gehört. Diese Arbeit habt Ihr bezahlt, aber Ihr besitzt sie nicht.
Bei einer eigenen Cloud ist das nicht magisch anders — auch dort müssen Automatisierungen nachgezogen werden. Der Unterschied ist der Zeitdruck: Niemand kann Euch eine Frist setzen, niemand ändert einseitig die Preise, niemand stellt ein Produkt ein.
Deshalb ist der häufigste sinnvolle Weg hybrid: Alltägliches bleibt, wo es gut funktioniert, Sensibles zieht ins eigene Haus. Welche Bedingungen dafür sprechen, klärt Server & Plattformen; die Frage nach einzelnen Informationen behandelt Datenhoheit.
Wie lange bräuchtet Ihr, um Euren Anbieter zu verlassen?
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